Tod auf Rezept
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In diesem Podcast besprechen wir reale Kriminalfälle. Bitte bleibt in den Kommentaren absolut respektvoll gegenüber den Opfern und deren Angehörigen. Mutmaßungen sind keine Fakten.
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Credits:
Skript: Betty und Charlie
Musik: Chris noctis
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00:00:04: Zwischen Kohle und Currywurst liegt mehr als du denkst.
00:00:11: Echte Fälle, echte Menschen, dunkle Trüpps Abgründe vor deiner Tür.
00:00:28: Hallo ihr Lieben!
00:00:30: Hi und hallo.
00:00:31: Und wir kommen zurück zu?
00:00:33: Zwischen Kuhle
00:00:34: Currywurst
00:00:36: und Macht.
00:00:37: Und heute ist Betty wieder dran.
00:00:40: Du gibst deinen Senf dazu.
00:00:42: Oh ja!
00:00:43: Ja, ich habe einen ganz aktuellen Fall.
00:00:46: Ein Ferien-Spezial könnt euch sicher denken.
00:00:49: es kommt natürlich aus Berlin denn das Urteil ist am achten Juli... ...Zweitausendsechsundzwanzig gefallen.
00:00:55: vor wenigen Tagen ist also ein brandaktueller Fall.
00:00:58: Okay im Moment gehen wir offen nach Berlin?
00:01:00: Ich bin gespannt!
00:01:03: Ja aber es geht um einen Mühleimer also um einen jungen mitten außen pot.
00:01:07: okay dass ist wieder unser gebiet
00:01:09: Da ist es wieder unser Gebet, diesmal sogar mit Verbindung.
00:01:11: Und zwar geht es um Johannes M., er kommt aus Mühlheim, ist nassetfümmenachzig geboren, also heute einundvierzig Jahre alt und hat Medizin studiert.
00:01:23: Ich meine in Essen und Bochum sind ja zwei Unis direkt vor der Nase.
00:01:26: Der Medizinstudium hat er noch zwei weitere Fachausbildungen absolviert und nicht nur das!
00:01:32: Er hat sogar einen Doktortitel und er promovierte über ein spannendes Thema Über eines, das auch uns wirklich betrifft und ich werde daher auf alle Fälle mir seine Dissertationen zuführen.
00:01:46: Also ich werde die auf alle fälle lesen.
00:01:48: Er hat promoviert über das Thema Warum töten Menschen?
00:01:52: Oh,
00:01:53: spannend!
00:01:54: Ich finde es auch mega spannend.
00:01:56: Ich frage mich allerdings warum gerade ein Arzt sich mit einer solchen Frage beschäftigt denn ich würde die eher im Bereich Ethik, Religion oder Geschichte verorten.
00:02:07: Ich
00:02:08: weiß nicht.
00:02:09: Also tatsächlich, wenn du jetzt im Krankenhaus bist... ...du siehst viele Verletzungen stich Verletzung und du siehst solche Versuchtenmorde oder halt auch einen gelungenen Mord fragst du dich
00:02:20: schon
00:02:21: wie konnte es so weit kommen?
00:02:22: Das kann ich mir schon vorstellen um das zu verstehen, um das vielleicht zu verhindern.
00:02:27: Ja also das werden die so meine Gedanken, die du ja dann auch noch in den ethischen Bereich mit einbringen kannst.
00:02:33: Wenn du sagst, ich möchte sowas verhinderen.
00:02:36: Ich glaube, dass Ärzte ja immer ein Retter-Syndrom haben müssen.
00:02:40: Dass sie bei jedem neuen Patienten immer wieder dieses Rettersyndrome in ihnen angesprochen wird, das sagt ich muss helfen!
00:02:48: Nun wir werden sehen wie Johannes Hilfe auffasst.
00:02:52: Johannes hat sich immer schon in besonderem Maße für die Palliativversorgung interessiert, die Versorgung schwerstkranker Patienten den nicht mehr zu helfen ist.
00:03:03: Für die es keine medizinische Hilfe mehr geben kann und für die eine Heilung auch nicht mehr möglich ist.
00:03:08: Das heißt aber nicht unbedingt dass diese Patienten sofort sterben!
00:03:13: Es gibt viele Patienten die palliativ behandelt werden und noch zehn Jahre und länger leben.
00:03:18: Es gibt aber auch Patienten – und sogar sehr junge Patienten bei denen der Tod unmittelbar bevorsteht.
00:03:25: Die Palliativmedizin hat die Aufgabe, Leiden zu vermeiden und Schmerzen zu verringern – und auch irgendwie eine Art von Leben für die Todkranken in den letzten Phasen zu ermöglichen.
00:03:36: Johannes ist es nach Berlin umgezogen.
00:03:40: Er hat eine Frau, er hat einen Sohn.
00:03:43: Er ist recht groß, er ist etwas korpulent, blond... ...er hat so ganz grauses Haar fast wie ein Schäfchen also ganz kurze Blondellocken!
00:03:53: Er sieht nett und sympathisch aus und alle die ihn kennen sagen dass er ein total netter verständnisvoller und freundlicher Mensch ist Und genau der Richtige für diesen Job ist um sich mit Sterbenden und Todkranken zu beschäftigen.
00:04:07: Der Berliner Pfledegedienst, bei dem er eingestellt ist, führt eigentlich nur ambulante Besuche durch.
00:04:13: Also die ambulante Versorgung bedeutet, sie gehen nicht in die Klinik sondern machen Hausbesuche.
00:04:19: Er macht Ausbesuche weil die Patienten zu krank sind um in die Praxis zu kommen und der Pflegedienst, der dahinter steht übernimmt eventuell auch noch deren körperliche Pflege.
00:04:29: Johannes hat einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet.
00:04:32: Er hat vorher allerdings in Frankfurt dann eine Zeit lang gelebt und hat sich dann in Frankfurt plötzlich zu dem Wechsel nach Berlin entschieden.
00:04:41: Wobei noch nicht geklärt ist, warum er das plötzlich tut und Frau und Kind mitnimmt.
00:04:46: Nachdem jahrelangen Arbeiten im Bereich der Palliativmedizin muss irgendwas in Johannes innerlich geschehen sein aber vielleicht war es auch immer schon da.
00:04:58: Vielleicht hat er zu viele Patienten, die ihr begleitet habt sterben gesehen.
00:05:03: Vielleicht hat der zu viele für die noch Hoffnung Bestand gekannt und hat erlebt wie diese Hoffnung an die sich die Patienten geklammert haben, sich letzten Endes in Luft aufgelöst haben?
00:05:14: Vielleicht hatte auch zu viel Schmerzen gesehen, zu viel Leid.
00:05:17: vielleicht Hatte die Krebskranken gesehen bei denen die Schmerze im Endstadium so groß gewirrlosen sind Und vielleicht hat er das alles nicht mehr aushalten können.
00:05:25: Nun kann Johannes nicht einfach seinen Beruf wechseln Denn Palliativmedizin ist noch mal das, was er gelernt hat.
00:05:31: Und vielleicht müsste man erst einmal wirklich die Dissertation von ihm lesen um zu verstehen, was in ihm vorgegangen sein könnte und warum er sich plötzlich dazu entschieden hat – zudem war es ein Tat.
00:05:43: Auch bei dieser neuen Stelle in Berlin gilt Johannes sofort als netter und einfühlsamer Arzt.
00:05:48: Er stellt sich vor ich bin der Arzt!
00:05:51: Der kopulente Arz mit den Locken.
00:05:53: so stellt er sich überall vor.
00:05:54: auch dort ist er in kürzester Zeit beliebt bei den Patienten, bei den Angehörigen.
00:05:59: Er ist bekannt für seine guten Beratungsgespräche und seine Patienten fühlen sich jederzeit bei ihm gut aufgehoben.
00:06:08: Er isst proppevoll ausgebucht mit Palliativ-Patienten und fährt den ganzen Tag von Haus zu Haus.
00:06:16: Viele seiner Patienten, ja, bei denen steht der Tod in nächster Zeit gar nicht an sondern die haben viele, viele Jahre noch mit ihrer unheilbaren Krankheit vor sich.
00:06:25: Und natürlich hoffen auch ganz viele darauf, dass die Medizin sich in der Zeit weiterentwickelt.
00:06:30: Damit sie noch überleben können!
00:06:33: Die Patientin hat sie in den unterschiedlichen Altersgruppen.
00:06:37: seine jüngste Patientin ist... ...zahne älteste...
00:06:41: Das ist echt eine
00:06:44: große Zeitspanne.
00:06:46: Was den Leuten nicht auffällt, ist dass der einfühlsame Mann in Wirklichkeit total unsicher ist.
00:06:52: Sein ganzes Auftreten ist unsicher, er selber ist eigentlich eher ängstlich und er definiert sich ausschließlich über seine Arbeit.
00:07:01: Also die Arbeit ist für ihn das Wichtigste überhaupt?
00:07:03: Es gibt nichts was so wichtig sein kann!
00:07:05: Er ließ zu Hause noch über alle möglichen Krankheiten und Diagnosen... Das Ganze kann auch nicht abschalten, er ist ununterbrochen mit seiner Arbeit beschäftigt, die für ihn Das Wesentliche an seinem Selbstwert, der ohnehin nicht so groß ist sein Selbstwertgefühl.
00:07:21: Aber immerhin das Wesenliche.
00:07:22: Der wesentliche Stein darin ist seine Arbeit.
00:07:25: Er genießt es auch, dass die Patienten ihm so viel Vertrauen entgegenbringen.
00:07:29: Auf der anderen Seite merkt er recht gut, dass er ziemlich viel Macht hat.
00:07:32: Er macht darüber den Patienten die Schmerzen zu lindern.
00:07:35: Er hat Macht, weil er ihnen Hoffnung geben kann.
00:07:40: Die Möglichkeit hat, das Leben noch ein bisschen angenehm zu machen.
00:07:44: Die Patienten setzen all ihr Vertrauen in seine Fähigkeiten und sie bewundern sein hohes Engagement.
00:07:51: Johannes hat allerdings auch mit hochgiftigen Substanzen zu tun, die eben geeignet sind um Schmerzen zu lindern.
00:07:57: Dazu gehören natürlich Morphium und andere Sachen aber auch Medikamente, die Muskelkontraktionen reduzieren.
00:08:04: Schmerzmittel- und Betäubungsmittel.
00:08:06: Medikamente, die muskelkondraktionen reduzieren... können eingesetzt werden, um Schmerzen zu lindern bei Muskeln die sich im Grunde ständig verkrampfen.
00:08:17: Werden sie aber in einer Überdosis abgegeben, fällt das dazu dass die größten und muskulösesten Organer des Menschen die Lunge und das Herz nicht mehr arbeiten können.
00:08:27: Dass diese Menschen innerhalb weniger Minuten sterben.
00:08:31: Außerdem gehört eben eine große Palette an starken Betäubungsmitteln zur Sahna-Ausstattung.
00:08:37: Jeder Palliativ Mediziner hat damit zu tun und er kennt sich exzellent mit diesen Medikamenten aus, hat ihnen unbegrenzte Menge im Maße dazu Zugang.
00:08:45: Nach ungefähr einem Jahr beim Berliner Pflegedienst entsteht in Johannes bereits das Gefühl der Überforderung.
00:08:55: Und zwar ist er eigentlich überfordert mit dem ganzen Leid, dem ganzen Tod, mit dem Sterben, mit den Elend der Patienten die ständig irgendetwas von ihm wollen.
00:09:05: Die ihn vielleicht öfter anrufen als es notwendig ist weil sie Angst haben Weil es gerade ihnen schlechter geht.
00:09:12: Dieses Phänomen ist Johannes allerdings nicht unbekannt, denn das hat er auch schon in Frankfurt erlebt und hat es möglicherweise auch schon hier in Frankfurt auf seine spezielle Art und Weise gelöst Und in diesem Zusammenhang muss man nochmal darüber nachdenken heute rückblickend warum seiner Dissertation sich gerade mit dem Thema Töten beschäftigt hat.
00:09:35: Mit fünfundzwanzig Jahren ist Juliane A. das Jüngste seiner Patientin, palliativ-medizinisch behandelt.
00:09:41: aber ihr Tod steht eigentlich nicht unmittelbar bevor, ganz im Gegenteil.
00:09:45: sie gehört zu den Patienten die um das am Leben bleiben kämpfen.
00:09:48: sie möchte sie möchte leben auf alle Fälle sie hofft auf ein Wunder und sie will in diesem Sommer noch diesen Sommer mit ihrer Mutter an die Ostsee oder auch mit ihrer Schwester noch eine Reise machen.
00:09:59: Die Zimmer waren schon gebucht.
00:10:01: Es ist keine Rede davon, dass sie keine Freude mehr am Leben hat.
00:10:05: Ganz im Gegenteil, Juliana klammert sich an jeden Strohhalm und vielleicht fällt es Johannes bei ihr besonders schwer auszuhalten der seine Patientin mit der schrecklichen Diagnose leben muss.
00:10:18: er kann es scheinbar nicht ertragen das sie so sehr darauf hofft dass irgendein Wunder geschehen wird.
00:10:24: man kann einfach nur spekulieren.
00:10:27: Vielleicht ist das hübsche Mädchen Trotz allem noch so lebensfroh, dass es ihn irgendwie stört dabei.
00:10:32: Man weiß nicht was in Johannes vorgegangen ist.
00:10:34: Vielleicht hat auch ihre Hoffnung an die sie sich klammert ihm so eine Angst gemacht.
00:10:39: Johannes holt jedenfalls an einem der Tage, an denen er sie zu Hause aufsucht ... ja seine Medikamentenvorrat heraus.
00:10:48: Er hat ihr Angeboten von sich aus im Rahmen der Vorsorge mal nach ihr zuschaut.
00:10:53: Es war jetzt nicht unbedingt notwendig aber Juliane und ihrer Mutter bei der sie lebt freuen sich darüber.
00:10:58: Die Mutter ist an dem Tag des Besuchs nicht da und so ist der Johannes alleine mit der Juliane.
00:11:05: Und aus einem völlig unbekannten Grund spritzt er nun erst das Betäubungsmittel, dann das Mittel gegen die Muskelkontraktion.
00:11:13: Und zwar in einer solch erheblichen Weise, dass ihm klar sein muss, dass sie Lunge-und Herz in wenigen Minuten ihren Dienst einstellen werden.
00:11:22: Es ist nicht bekannt ob er beim Sterben dabei gewesen ist.
00:11:25: Irgendwann hat er das Haus verlassen und Juliane konnte nichts mehr tun.
00:11:29: Das Betäubungsmittel verhinderte, dass sie von ihrem Todeskrampf viel mitbekam aber es machte auch unmöglich das sie noch zum Telefonhörer greift und Hilfer ruft und die hätte auch nichts mehr genutzt wie sie angerufen hat und ein Krankenwagen da ist Die Türe vielleicht aufgebrochen hat Wie der belebende Maßnahmen eingeleitet hat vor allem also eine künstliche Beatmung Und einer Reanimation des Herzens.
00:11:51: Bis dahin wäre sie ohnehin gestorben.
00:11:54: Der Kampf Der Todeskampf kann nur Minuten gedauert haben.
00:11:57: Juliane stirbt in ihrem Bett alleine und es ist nicht mal bekannt, ob er dabei zugesehen hat oder nicht.
00:12:03: Unterwegs muss sich Johannes eingeredet haben das er nur zu ihren Besten gehandelt hat.
00:12:07: Schließlich hätte sie ja eh bald sterben müssen... ...und es ist besser sie findet sich damit ab als dass sie sich dauernd diese großen Hoffnungen macht mit dem Leben davonzukommen.
00:12:16: Diese ganzen hoffnungen ewig die sind sowieso total sinnlos.
00:12:19: Und trotzdem scheint der Mensch bis zum Schluss zu hoffen Dass ein Wunder geschieht und der Tod an ihm vorüberzieht.
00:12:26: Tja, nun ist es vorbei!
00:12:28: Julianne ist tot und Johannes geht zur nächsten Patientin.
00:12:31: Und zur nächsten Schicht?
00:12:32: Der korpulente, nette Arzt.
00:12:34: Juliannes Mutter findet das alles sehr merkwürdig.
00:12:37: Kommt erst mal nach Hause... Ich
00:12:40: komme nach Hause und finde das komplett merkwürdig.
00:12:43: Es war überhaupt nicht die Rede davon dass die Julianne demnächst sterben soll.
00:12:47: Sie hatte noch ein paar Jahre vor sich und es ging eigentlich nur darum, die Schmerzen und das Leid zu lindern.
00:12:53: Und auch die Angst zu reduzieren.
00:12:54: von einem plötzlichen Tod war nie die Rede!
00:12:57: Und sie bittet um eine Obduktion... ...und weil sie nicht weiß und auch sonst niemand weiß, Johannes hatte gute Gründe, um aus Frankfurt wegzuziehen.
00:13:08: sah sich auch in Frankfurt schon dem Verdacht seiner Kollegen ausgesetzt, dass bei seinen Schichten etwas nicht stimmt.
00:13:15: Diesem Stress war er nicht gewachsen und hat sofort darauf reagiert mit dem raschen Umzug in eine weit entfernte Stadt nach Berlin.
00:13:23: Denn Johannes Marx sich nicht gern eingestehen, das er zu spät festgestellt hat, dass er den Beruf des Palliativmediziners... ...nicht gewachsen ist.
00:13:31: Ja, sein Traum ist es halt gewesen, sich für die schwächsten und unglücklichsten Einzusetzen, ihnen zu helfen, sie zu stützen und ihnen den Weg erleichtern.
00:13:42: Und er hat dann auch bemerkt, dass seine freundliche und zurückhaltende Art genau das ist was seine Patienten brauchen.
00:13:48: Aber das ändert nichts an seinem inneren Problem!
00:13:50: Johannes hält es nicht aus, er hält es emotional nicht aus jeden Tag das Sterben zu begleiten und am nächsten Tag wieder jemandem zu erleben der gestorben ist – und nicht immer ist das Sterb ein würdiger Sterbeprozess.
00:14:01: Viele Patienten haben große Schmerzen und große Angst und wenden sich in ihrer Verzweiflung und Not immer wieder an.
00:14:07: ihnen Berichten von den Schmerzen, vor der Angst erzählen was passiert wenn das Schmerzmedikament zu spät gegeben worden ist.
00:14:14: Von der Qual, von den schlimmsten Symptomen und manche erzählen vielleicht auch dass sie lieber das schnell hinter sich hätten.
00:14:21: Natürlich hat Johannes auch in der Vergangenheit schon alles getan, was er tun kann um das Leben zu erleichtern.
00:14:26: Aber er sieht auch wie es mitunter ändert wenn Menschen hinterher vor Schmerzen schreien oder Tag und Nacht da liegen voll gedrönt bis an den Rand mit Medikamenten.
00:14:34: Der Tod hat halt viele Gesichter.
00:14:36: Johannes hält seine Arbeit nicht aus Und eigentlich müsste er sich einen neuen Job suchen.
00:14:41: Immerhin er hat zwei Facharztausbildungen und er könnte ja auch noch in dem anderen Bereich arbeiten.
00:14:45: Er muss nicht zwingend immer dort weiterarbeiten aber das tut er nicht.
00:14:51: Aus irgendeinem unbegrannten Grund macht er immer weiter.
00:14:55: Er ist überfordert, bekommt Wut auf die Patienten und bekommt vielleicht auch das Gefühl absolute Macht überleben zu haben, den.
00:15:03: von ihm und seinen Medikamenten und seinem Einsatz hängt es ab wie es ihnen gehen wird ob sie Schmerzen oder noch ein bisschen Leben dürfen, ob sie Hoffnungen haben oder ob sie ihre Hoffnung begraben müssen.
00:15:13: Dann überlegt sich Johannes dass er den Patienten ein würdiges Sterben ermöglichen will.
00:15:17: Meint, sagt er später könnte ihren Todeszeitpunkt nach vorn verlegen.
00:15:22: Er sagt später, dass er es nicht ertragen kann den Sterbewunsch von Patienten auszuhalten vor allem wenn Patienten sagen sie möchten das ist endlich ein Ende hat, dass das Leid und die Angst ein Ende haben und sie endlich tot wären.
00:15:35: Und er kann es nicht aushalten.
00:15:37: Die Hoffnung der hoffenden Patienten aus zu halten fällt Johannes genauso schwer.
00:15:43: Also ich verstehe, dass
00:15:44: wenn
00:15:44: jemand dem wirklich jeden Tag sagt ich möchte sterben dass du das dann irgendwie begleiten möchtest und Sterbe hierfür leisten möchtes, was in Deutschland ja ein schwieriges Thema ist.
00:15:56: Aber dass du es bei Patienten machst die Hoffnung haben, ist für mich noch eine ganz andere Kiste.
00:16:01: Genau!
00:16:02: Ja und so hat Johannes die fünfundzwanzigjährige Patientin nun ich sag mal erfolgreich vom Leben zum Tode befördert noch andere Patienten.
00:16:12: Da ist zum Beispiel Peter, der ist zweiundsiebzig.
00:16:16: Mit ihm hat er ein sehr langes Vorgespräch geführt und der Peter hat ziemlich Angst vor dem Sterben und fragt sich wie lange das wohl dauern soll?
00:16:23: Und er gehört zu denen die da hoffen dass es schnell geht.
00:16:26: aber auch Peter ist kein Patient der morgen Tod umfällt sondern wo der Sterbeprozess in paar Jahre dauern wird.
00:16:31: Aber er hat natürlich Angst und er fragt daher den Johannes ob er das erlebt hat und wieder so wäre im In-Stadium und ob das schlimm ist und ob es wehtähte.
00:16:39: kurz die ganzen Fragen, die Patienten haben an jemanden der ständig beim Sterben dabei ist.
00:16:44: Johannes fühlt sich zunehmend durch solche Gespräche beunruhigt verängstigt gestört aber vielleicht hat er auch das Gefühl von Macht und so greift er auch in Peters Fall zur Spritze Und verabreicht ihm wieder die bewährte Kombination aus der Betäubungsspritze und der Spritzen gegen Muskelkontraktion.
00:17:03: Er begründet das damit dass es ja nur um Sterbehilfe gegangen wäre der man hätte ja sterben wollen
00:17:08: Ja klar
00:17:09: Und der wär ja froh, wenn es möglichst schnell vorbei ist.
00:17:12: Eine fifty-Jährige, bei der steht er tot kurz bevor... Aber sie hat noch einen ganz tollen Wunsch!
00:17:18: Sie möchte in diesem Sommer also jetzt im August-September möchte sie noch die Einschulung ihres Enkelkindes erleben Denn sie liebt ihr Enkelkind sehr.
00:17:26: Das Enkelkin weiß das auch gar nicht.
00:17:28: Die freuen sich alle über die Einsschulungen an ihrer Wundschule.
00:17:32: Sie weiß dass das sehr knapp werden wäre weil der Tod wirklich vor der Türe steht und das erzählt sie auch ihrem Arzt voller Vertrauen.
00:17:39: Aber auch hier greift Johannes dann zum bewährten Gift-Cocktail und tötet die siebenundfünfzigjährige mit zwei Spritzen.
00:17:47: Vierhundert Patienten hat Johannes aktuell, und er kann feststellen dass seine siebenunfünftig jährige Patientin in wenigen Minuten tot ist.
00:17:56: Doch es kommen neue Patienten.
00:17:58: Jedes Mal kommen neuepatienten neue Todkrankerpatienten.
00:18:01: Sie werden einfach nicht weniger!
00:18:02: Die Arbeit wird nicht weniger, das leidt nicht, die Not, die Hoffnungen.
00:18:07: Dann ist da die siebzigjährige Erna aus Tempelhof.
00:18:11: Da muss ein ganz schönes Stückchen rausfahren, je wer dahin will.
00:18:15: Irgendwann nach mehreren Besuchen kommt er wieder einmal und sie ist ganz alleine.
00:18:19: Sie hat wieder Schmerzen, sie vertraut ihm Und sie denkt sich nichts dabei als er ihr zwei Spritzen verabreicht.
00:18:25: Sie denkt es ist die Schmerzspritze die sie immer kriegt.
00:18:28: Wie könnte sie ahnen dass sie gerade zwei Mittel kriegt die sie gleich töten werden?
00:18:31: In wenigen Minuten is Erna tot.
00:18:34: Aus einem unbekannten Grund hat Johannes Angst, dass man in ihrem Fall entdecken könnte... ...dass sie getötet worden ist.
00:18:41: Es muss irgendwelche Gründe gegeben haben warum er das vermutet
00:18:45: und vielleicht
00:18:46: kann er es auch gar nicht logisch begründen, warum er sich dazu entscheidet nach Ernas Todes ihre Wohnung anzuzüllen.
00:18:52: Er weiß was er gemacht hat.
00:18:53: Jedenfalls fackelt ihr ihre Wohnung ab?
00:18:55: Ja eben da muss er ja irgendwas anderes noch gemacht haben weil das hatte er ja bei der ersten Patientin Juliane nicht gemacht hat sie ja sogar noch mit ihm gekämpft, die ältere Dame und gesagt ich möchte noch die Einschuhe meines Kindes oder meines Enkelkindes erleben.
00:19:13: Das hat irgendwie ein ganz übelen Geschmack.
00:19:15: also ganz ehrlich
00:19:16: Zumal er ganz alleine mit dir ist.
00:19:18: Also es ist niemand dabei Es gibt keine Zeugen Es gibt niemandem.
00:19:21: Irgendwas muss passiert.
00:19:22: sein Geld kann's nicht gewesen sein aber... Er fackelt die Wohnung ab
00:19:28: Aber er macht das hier immer wenn er alleine isst.
00:19:30: Also er hatte auch eine Juliale darauf spekuliert, dass die Mutter weg ist.
00:19:35: Ja, ganz genau!
00:19:37: Vier Wochen später besucht er wieder einmal eine seiner Dauerpatientinnen Die Sechsund Siebzig Jahre alte Marion.
00:19:43: Die wohnt in Neukölln.
00:19:45: Neuköln ist ein spektakulär armes Stadtviertel sehr bekannt Die nicht Neuköllnern durch Felix Lobrecht, der aus Neuköln kommt und natürlich auch durch seine Schilderungen zwischen den Filmen.
00:19:58: Und hier wohnt Marion.
00:19:59: Marion ist sehr arm, sie is eine Witwe, sie ist alleinstehend.
00:20:02: Sie hat kein Vermögen und auch nicht so viele die sich um sie kümmern außer ihre Kinder natürlich, die kommen vorbei.
00:20:08: aber aufgrund der langen Erkrankung ist sie auch recht isoliert.
00:20:11: Und Johannes M. entscheidet, sich plötzlich aus ungeklärten Gründen auch ihr einen Gift-Cocktail zu spritzen.
00:20:16: und man weiß nicht was in der Wohnung vor sich gegangen ist denn hier ist genau dasselbe wie bei dem letzten Fall.
00:20:22: Johannes legt ein Feuer!
00:20:24: Auch diese Wohnung brennt aber nicht vollständig aus.
00:20:27: er licht zwischendurch.
00:20:29: dadurch versucht die Polizei sich zu klären warum in der wohnung ein brand gelegt worden ist.
00:20:35: Der Verdacht fiel nie auf ihn doch eine weitere Woche später brennte die wohnungen der vierund neunzigjährigen Und weitere zehn Tage später, die natürlich auch schon vorher gestorben ist an dem üblichen Gift-Cocktail, den er hier verabreicht hat.
00:20:47: Und weitere zehnt Tage später war er zum Dienst in eine Wohnung in Berlin-Plänterwald gerufen worden und auch diese Wohnung brennt aus!
00:20:55: Und nun ist es seine Chefin des ambulanten Dienstes der das irgendwie komisch vorkommt.
00:21:02: Immer wenn ihr eine Schicht habt, ist plötzlich einer tot und plötzlich brennet die Wohnung.
00:21:07: Es ist eigentlich gar nicht der Tod, der ihn unter Verdacht bringt Es ist der Brand.
00:21:12: Wieso brennt jedes Mal eine Wohnung ab, wenn Johannes dort Dienst hatte?
00:21:16: Sie ist allerdings nicht die einzige!
00:21:18: Es gibt auch Angehörige, die bereits Verdachtsmomente geäußert haben – zum Beispiel die Mutter der fünfundzwanzigjährigen.
00:21:25: Diese bitten die Polizei um eine Ermittlung.
00:21:29: Daraufhin werden die letzten Toten untersucht und tatsächlich stellt sich an ihnen Diese Kombination des Mittels von Betäubungsmittel und dem Mittel gegen die Muskelkontraktionen fest.
00:21:42: Und es ist ganz klar, dass dahinter nicht um eine Linderung von Schmerzen gegangen ist sondern um ein ganz bewusstes Töten der Opfer.
00:21:52: Ja!
00:21:52: Und dann gründet die Berliner Polizei eine eigene Ermittlungsgruppe Weil Polizei und Staatsanwaltschaft der Eindruck entstanden ist, dass Johannes M. überhaupt gar keinen Motiv gehabt hat.
00:22:03: oder siehst du irgendwo ein Motiv bei ihm?
00:22:05: Also ich denke einfach auch, dass er das nicht ausgehalten hat.
00:22:09: Dass die Patienten sterben.
00:22:11: Der vielleicht
00:22:12: wollte... Er hatte eine Art, um einem so einen Machtkomplex zu verwingen.
00:22:17: Ich entscheide immer nur stehebs Und zum anderen Helfer-Syndrom.
00:22:21: Aber wenn ich jetzt das so höre Wenn da wenigstens zehn Patienten Ja, Linderung verschafft hätte in dicken Anführungszeichen Leute die sagen ich will überhaupt nicht mehr und jeder Tag ist für mich ne Qual.
00:22:35: Dann könnte ich es irgendwo noch nachvollziehen.
00:22:37: aber bei den Patienten wo noch eventuell Hoffnung besteht dass sie zumindest länger leben können und noch Kleine haben das ist eine ganz andere Geschichte.
00:22:47: Das sehe ich auch so.
00:22:48: also bei Sterbehilfe könnte man ja nochmal diskutieren Aber das ist schon eine andere Nummer.
00:22:54: Also der Polizei ist eben die Eindruck entstanden, dass er keinen Motiv gehabt hat.
00:22:58: Den er hat sich weder daran bereichert wahrscheinlich auch keine sexuellen Handlungen an den Toten vorgenommen.
00:23:03: Er hatte auch keinen Streit mit den Totem Auch bei jeglicher Überprüfung scheinbar kein Motiv.
00:23:09: Das führt die Staatsanwaltschaft auf den Gedanken, dass das wahre Motiv Mordlust ist Blanke, Mord Lust Nichts Sonst.
00:23:19: Die Ermittlergruppe Klagt ihn jetzt untersucht, weitere dreihundert fünfundneunzig Fälle und lässt die exhumieren.
00:23:28: Bei den letzten fünfzehn Felden seiner Patienten, die gestorben sind stellte man fest das alle fünfzehnt Personen getötet worden sind.
00:23:38: keiner der letzten fünf zehn also zwölf Männer unter drei Frauen ist eines natürlichen Todes gestorban.
00:23:45: Von den dreihundertfünfe- neunzig untersuchten Fällen gibt es in sechsundneunzig weiteren Fällen Restbestände im Körper, wo also ein Verdacht besteht.
00:23:53: Dann kommt eine weitere Ermittlungskommission dazu um Fälle in Frankfurt zu prüfen.
00:23:58: die Mittler ermittler können jetzt erst einmal die fünfzehn Fälle definitiv nachweisen.
00:24:04: Sechsundneinzig weitere Bleiben in der Überprüfung sind auch noch nicht abgeschlossen.
00:24:08: Johannes M wird angeklagt im November vier und zwanzig wegen fünfzehntfachen Mordes.
00:24:15: Kurz nachdem das bekannt wird, meldet sich die polnische Polizei und berichtet davon dass seine Schwiegermutter, nach dem er da war plötzlich gestorben sei.
00:24:27: Und es war bekannt, dass ihr ein sehr angespanntes Verhältnis zu seiner polnischen Schwiegamutter hatte, die plötzlich einfach tot war.
00:24:35: auch dieser Fall muss untersucht werden.
00:24:37: Zwar litt die Schwiegermutter an Krebs, aber der Krebs war jetzt auch nicht so dass sie morgens tot umgefallen wäre.
00:24:43: also die polnischen Behörden ermitteln jetzt ebenfalls.
00:24:47: das berliner Landgericht hat ihn jetzt am achten Mai zu einer lebenslangen Haft verurteilt und stellte die besondere Schwere der Schuld fest ordnete Sicherheitsverwahrung an Und ein lebenslanges Berufsverbot.
00:25:01: während des Prozess hat er mittlerweile ein und vierzig Jahre alt geschwiegen.
00:25:05: Dann aber bekam er die Telefonate zwischen ihm und seiner Frau präsentiert.
00:25:10: Die hatte nämlich die Polizei abgehört... ...und aufgenommen!
00:25:14: Und da hat er dann doch ziemlich viel erzählt, seiner Frau aus der Gefängniszelle.
00:25:20: Das hätte ihr vielleicht besser gelassen.
00:25:22: in den Telefonaten Mit seiner Frau hat er halt immer wieder gesagt, dass er den Patienten Leid und Sichtum ersparen will.
00:25:29: Und immer hätte das Beste für die Opfer getan.
00:25:32: Sie hätten so weniger leiden müssen.
00:25:35: Über seine Schwiegermutter schweigt er.
00:25:37: Man weiß auch nicht wie viel seine Frau tatsächlich gewusst.
00:25:40: Seine Frau wird auch von der Presse Die versuchen sie zu befragen als bei den Gerichtsverhandlungen sie dann auch erscheint.
00:25:48: Dabei ist es ganz berühmte Szene wo sie denen den Stinkefinger zeigt.
00:25:53: Ja, Presse.
00:25:55: Also die ist auch nicht ohne?
00:25:56: Ist es auch die Frage was sie jetzt gewusst hat und was sie nicht gewusst hatte oder was sie von der Schwiegermutter also von ihrer eigenen Mutter von deren Tod gewusst oder nicht gewusst hat?
00:26:06: Also das wäre eigentlich auch nochmal zu eruieren.
00:26:10: Also wie gesagt er wird für fünfzehn Morde verurteilt aber da noch sechsundneunzig Fälle untersucht werden, obwohl das Urteil für die fünfzehn vorab gesprochen worden ist.
00:26:24: Sollten sich die sechso-neunzig Verdachtsmomente noch erhärten?
00:26:28: Die Johannes zwischen dem September zwetausendundzwanzig und im Juli zwei tausendvierundzwantig getan hat dann würde ihr möglicherweise etwa neunzig Menschen getötet haben statt nur fünfzehnten.
00:26:42: Er wäre damit der größte Massenlörder der Nachfriegsgeschichte in Deutschland.
00:26:48: Es kann auch sein, dass es noch an seinen vorigen Orten in Mühlheim und Frankfurt-Fälle gegeben hat.
00:26:55: Also da ist noch einiges was dazu untersuchen wäre.
00:26:59: Vielleicht war auch der berühmte Pfleger Nils Hügel sein Vorbild, er ist zwei tausend neunzehn erwischt worden und verurteilt worden weil er fünfundachtzig Patienten getötet hat.
00:27:12: Auch der war, kann als sehr nett und sehr freundlich.
00:27:15: Und wo überhaupt nie einer auf die Idee gekommen ist dass er was mit den zufälligen Toten zu tun haben könnte.
00:27:21: Vielleicht ging es ihm darum den einfach nochmal zu übertreffen?
00:27:24: Ja!
00:27:25: Also das Gericht sagt nicht nur, dass dir überfordert war sondern vor Gericht kommt immer deutlicher heraus, dass es ihm massiv um Macht gegangen ist.
00:27:33: Er hat Macht mit Leben und Tod.
00:27:36: Er wird im Alltag wenig wahrgenommen weil er so nett, so lieb, so unscheinbar isst.
00:27:41: Er wird einfach nicht so wahrgenommen, wie er gerne wahrgenommen werden möchte.
00:27:46: Als eine dynamische energische Persönlichkeit sieht er sich und ist er sicher auch aber die anderen sehen ihn so nicht Und das ist glaube ich das Problem warum er dann so zu Machtfantasien gekommen ist.
00:28:00: Auch die Telefonate mit seiner Frau belegen eher diese Allmachts-Fantasie Also Gott zu sein über Leben und Tod zu entscheiden.
00:28:09: Stille Wasser sind tief ne?
00:28:11: Ja, also es scheint auch wirklich nicht nur um das Leiden des Lindern von Leiden gegangen zu sein.
00:28:17: Weil dann hätte ihr ja sagen können ich töte die Schwerstkranken!
00:28:20: Ich töte die, die morgen eh sterben müssen.
00:28:22: Ich erspare ihnen einen schlimmen Weg des Leids in dem ich sie jetzt töte Aber nein Ertötet Leute die teilweise noch zehn Jahre Leben vor sich haben.
00:28:32: und auch die Formulierung ich verlege den Tod nach vorne Das ist das für eine Formulierung.
00:28:38: Möglicherweise hat er unbewusst selber den Wunsch gehabt, jemand möge in Stoppen.
00:28:43: Er äußert beim Verfahren mehrfach da sein Entsetzen über sich selbst weil er sagte ich Mist!
00:28:48: Ich habe es schon wieder getan.
00:28:49: Er kann es irgendwie selber nicht mehr stoppen und
00:28:53: das klingt ja wie so eine Zwangshandlung.
00:28:55: also so als er probiert und dann ist auch von diesem Gefühl bemannt worden so von Macht und dass das dann zu einem Zwang geworden ist.
00:29:04: Also würde ich das jetzt ganz einfach in meinem In meiner Welt beschreiben.
00:29:08: Ich glaube auch, ich glaube dass das schon zutrifft.
00:29:11: Den warum liegt er diese Brände?
00:29:13: Es könnte ja auch ein Zeichen sein bitte fangt mich!
00:29:16: Bitte stopp mich!
00:29:17: Ich kann es nicht stoppen!
00:29:19: Auf der anderen Seite... Naja Feuer verwischt auch gut Spuren, muss man auch sagen.
00:29:28: Das hat eher als Hauptmotiv angegeben, dass das Feuer die Spuren fffftigen sollte.
00:29:32: aber letzten Endes ist das Feuer dass den Verdacht auf ihn lenkt, dass er da sich Wohnungen abgefackelt hat.
00:29:40: Hätte er das nicht getan würde der noch heute weitermorden?
00:29:44: Gut also er ist jetzt verurteilt mit Sicherheitsverwahrung untergebracht.
00:29:50: trotzdem werden wir in Zukunft noch öfter von ihm hören weil immer noch die Ermittlungen über die Schwiegermutter in Polen und sechsohneinzig weitere Fälle in Berlin ansteht.
00:30:00: Und möglicherweise werden wir hier auch in Mühlheim essen und unsere Region noch mal davon hören, wenn es darum geht hat er hier schon getötet oder nicht?
00:30:08: Hat er vielleicht schon in Essen und Müllheim getötete?
00:30:10: Hat der vielleicht in Frankfurt getöteten.
00:30:12: Man weiß das alles noch gar nicht.
00:30:14: man musste jetzt Stück für Stück exterminieren und gucken was ist da los gewesen?
00:30:18: also der wird uns doch länger beschäftigen.
00:30:20: Richtig!
00:30:20: Das glaube ich auch.
00:30:21: Man fragt sich allerdings wie's sein kann dass in der Pflege... ...das nicht auffällt.
00:30:25: Es sind im Grunde die perfekten Morde.
00:30:27: Bei Sterbenskranken guckt man nicht ganz so schnell hin, ne?
00:30:31: Genau!
00:30:32: Eigentlich gar nicht.
00:30:33: Das ist nicht gerade schön.
00:30:35: Das müsste man irgendwie besser regeln.
00:30:38: Ja.
00:30:38: Ja gut ihr Leben mit diesem grade spektakulären in allen Zeitungen Brandaktuellen Fall aus Berlin, Müllheim-Berlin gehen wir nicht in die Sommerpause.
00:30:50: Wir gehen nicht in eine Sommerpause, nein.
00:30:52: Nein ich
00:30:53: arbeite hart durch.
00:30:55: Also es ist ganz furchtbar, ob Felix Lobrecht oder heute Journal.
00:30:59: Ob extra dry oder sonst was alle gehen in Sommerpause.
00:31:03: Mich macht das völlig wuschig.
00:31:04: Ich weiß gar nicht mehr, wenn man sie im Fernsehen gucken soll.
00:31:07: Nee, wir als kleiner Podcast beginnen nicht ins Umfeld.
00:31:09: Nein,
00:31:10: wir nicht!
00:31:11: Ja gut ihr Lieben dann wünsche ich euch trotz alledem eine wunderbare Woche.
00:31:15: und wenn ihr Leute habt die palliativ gepflegt werden guckt mal genauer hin Und wenn ihr selber gepflegte Zeit denkt dran Nicht jeder Arzt der zu euch kommt ist Johannes L.
00:31:26: Genau, vertraut auch auf Ärzte.
00:31:28: Es gibt viele gute Ärzten und natürlich hoffen wir erst mal dass ihr alle gesund seid und gesund bleibt.
00:31:33: Jawoll!
00:31:35: Habt eine schöne Woche ihr Lieben und passt auf euch
00:31:36: auf!
00:31:37: Bis dann ihr Liebes!
00:31:39: Bis da!
00:31:40: Tschüss!
00:31:51: Danke das du zugehört hast.
00:31:52: Das war zwischen Kohle Currywurst und Mord.
00:31:56: Der nächste Fall wartet bereits.
00:31:58: Skript Betty & Charlie Musik und Sounddesign.
00:32:04: Chris Noctis.
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